Visuelle Wahrnehmung im urbanen Raum wird dominiert durch die grafischen Systeme der Architekten, der Ingenieure, der Mathematiker. Das Gebaute, das vom Menschen Geschaffene, basiert grundsätzlich auf den Erkenntissen der Wissenschaften.

Wenn Kunst ein System schaffen kann das dem der Wissenschaften gleicht sollte es geschaffen werden.

Ein System schneidet ein anderes System.

Die Wahrnehmung des Urbanen wird bestimmt durch sich kreuzenden, sich treffenden visuellen Systemen der Mathematik, des Gebauten.

So wie das Gebaute von jeher eine Spiegel der Wissentschaften war, so spiegelt sich, heute mehr als früher, das Gebaute in den Wissenschaften.

Ständige Wahrnehung von geraden Linien, Parallelen, rechten Winkeln, führt zu gradlinigen, parallelen, rechtwinkligen Denken.

Wir sind visuell geprägt durch die Ornamentik einfachster geometrischer Formen.
Es ist das Ornament der Wissentschaften, daß uns heute in der visuellen Welt begegnet.

Architektur ist Raumornamentik